sich motivieren & motiviert bleiben (für Selbstständige)

Motiviere dich täglich

& sei der Chef, den Du dir immer gewünscht hast

5 wertvolle Strategien

Bist Du selbstständig im Internet Marketing aktiv heißt das, dass Du Chef und Angestellter in Personalunion bist. D.h. Du bist derjenige, der seinen Angestellten motiviert. Du, als Angestellter, hast gleichzeitig die Hauptverantwortung (Chef) für das ganze Unternehmen. Idealerweise entwickelst Du dich zu dem Chef, den du dir immer gewünscht hast und bist gleichzeitig der vorbildhafte Angestellte, den sich jeder Chef wünschen würde.

Hierbei hilft vor allem eins: Motivation. Diese “einmal” für “etwas” zu haben, fällt jedem leicht. Diese aber über einen langen Zeitraum zu stabilisieren und wach zu halten, ist eine Kunst, die einige Kniffe erfordert. Darum geht´s im heutigen Blogartikel.

Die typischen Motivationskiller…und wie Du ihnen vorbeugst

1. Unlust durch Frustration

Lustlos sind wir alle mal, das ist menschlich; aber starke Lustlosigkeit, d.h. keine Motivation mehr weiterzumachen, entsteht nicht einfach so, sondern hat eine vorangehende Ursache, die Du – das ist die gute Nachricht – vermeiden kannst.

Ich könnte jetzt sagen: Vermeide einfach, frustriert zu werden. Aber das ist zu einfach und du wüsstest auch nicht, was du tun sollst, richtig? Frust entsteht durch etwas und dieses “etwas” kannst du vermeiden.

Die Ursache für Frustration liegt an der fehlenden Bestätigung und ausbleibenden Glücksgefühlen. Große Ziele brauchen ihre Zeit. Man erreicht sie einfach nicht innerhalb weniger Tage, sondern braucht Monate oder Jahre.

Das bedeutet: Wir haben eine lange lange Durststrecke, in der scheinbar nichts geschieht, in der wir deswegen Erfolgserlebnisse brauchen, um nicht einzuknicken und die holen wir uns so:

→ Sorg in regelmäßigen (kurzen) Abschnitten für Erfolgserlebnisse.

Denke nicht nur an das (große) Ziel, das Du in einigen Jahren erreichen willst, sondern setze dir kleine Ziele. Z.B. “Bis zum Ende des Tages will ich dieses oder jenes erreicht haben” oder “Bis zum Ende der Woche will ich diesen Stand erreicht haben”

Seitdem ich diesen kleinen “Trick” kenne, setze ich mri täglich ein realistisches Tagesziel und hole mir so jeden Tag meine persönliche Bestätigung ab.

Kleine Ziele helfen dir täglich motiviert zu bleiben. Beachte dabei, dass deine Ziele realistisch sind. Scheiterst Du zu oft an diesen täglichen Zielen, dann waren sie vermutlich zu “groß” oder einfach unerreichbar gestaltet und du häufst somit unnötig Frust an.

Für den Anfang gilt daher: Setze dir täglich Ziele, die du erreichen kannst.

Beispiel für Wochenziele:

Ich finde, ein gutes Beispiel ist das Abnehmen. Nimm dir vor, in 7 Tagen 1 Kg abzunehmen. Es ist nicht viel, es ist etwas, woran man durchaus glauben kann und selbst wenn du “nur” 0,9 Kg abgenommen hast, ist das ein super Ergebnis, das dir am Ende der Woche zeigt: Du tust das richtige, du tust etwas, das nachweislich funktioniert. Das wird die Auftrieb geben und Motivation, weiterzumachen.

Beispiel für Tagesziele:

Da nehme ich doch glatt mal meine eigenes, das ich mir jeden Tag setze und Du wirst erstaunt sein, wie “einfach” es ist: Ich nehme mir vor, jeden Tag mindestens eine halbe Stunde zu lesen. Du glaubst gar nicht, wie leicht man dieses Ziel nicht erreichen kann. Aber bislang schaffe ich es ganz gut. ;-)

→ Kleine Ziele halten die Motivation hoch

Du brauchst für langfristige Ziele einen langen Atem. Kleine, tägliche Ziele kannst Du dir wie den Sauerstoff vorstellen, den du dir täglich zuführst.

Wir scheitern nicht, weil wir scheitern, sondern weil wir es zulassen, dass das Nichterreichen eines Ziels in Enttäuschung und Frustration mündet. Das ist menschlich, deswegen brauchen wir gar nicht “dagegen” arbeiten, sondern für Situationen sorgen, in denen wir Erfolgserlebnisse haben. Kleine gesunde Häppchen = Sättigung

2. Prokrastination

Prokrastination = etwas auf die lange Bank schieben. Hier haben wir es mit einem zähen Brocken und echten Motivationskiller zu tun. Lästige Fleißarbeiten haben sich angehäuft und wir schieben sie endlos vor uns her. Sie bleiben tatsächlich einfach liegen.

Dinge, die wir aufschieben zeichnen sich wirklich dadurch aus, dass sie uns überhaupt keinen Spass machen. Deswegen gilt: Mach so wenig wie möglich, davon. Angenommen, Du musst deine Ablage mal wieder sortieren, sortiere jeden Tag nur einen Zettel.

Humor hilft dir, diese Aufgabe zu lösen, denn du kannst nicht anders, als mit Galgenhumor an die Sache herangehen, ihr damit den Ernst und die “Schwere” nehmen. Deine Ablage liegt voll mit unsortierten Zetteln, dann nimm einfach jeden Abend einen Zettel und sortiere ihn dorthin ein, wo du ihn haben willst. Am nächsten Abend – jetzt wird´s irre – nimmst Du zwei Zettel! Und du wirst noch verrückter, du nimmst am nächsten Abend ganze drei Zettel und sortierst sie. ;-) Usw.

3. Keine Pause im Fluss

Normale Flüsse machen keine Pause, aber wir sind selten im Fluss…will heißen: Das beste ist du kommst in ein fließendes Gefühl und tust einfach, bist mitten drin, während du einfach weiter machst, ohne über hemmende Dinge nachzudenken. Allerdings sind wir nicht immer “im Fluss” und haben manchmal Mühe,diesen Zustand zu erreichen.

Priorität eins sollte natürlich immer sein: Komm in den Fluss.

Sollte das aber mal nicht funktionieren und auch beim zweiten oder dritten Versuch nicht, dann mach ne Pause. Ja! Das wissen viele nicht. Aber mal einen Tag Pause einzulegen, bietet uns die Möglichkeit, zu entspannen und aus der Ruhe neue Kraft zu tanken.

Memo an dich selbst: Pausen sind gut für die Motivation.

4. Ablenkung vermeiden

Eine der häufigsten Ursachen für Misserfolg ist, dass Du versäumt hast, Prioritäten zu setzen. Um unnötige Ablenkungen zu vermeiden, musst du sie zunächst erkennen. Mach das ein paar Tage lang zu deiner Aufgabe: Schau dir deinen Tagesablauf an, schau dir genau an, was du wann tust und mit welcher Absicht. Dann miste aus. Schmeiß alle vermeidbaren Ablenkungen raus und zwar rigoros.

Mal ein Bier mit Freunden oder mal ein gechillter Abend vor dem Fernseher ist immer mal drin, aber vielleicht nicht jeden Abend. Wenn Du dich allzuleicht von derartigen Ablenkungen hinreißen lässt, hat dein Ziel vermutlich noch nicht die Strahlkraft, die du dir von ihm wünschen würdest. Arbeite hier zunächst an den Punkten 1, 2 und 5 dieses Artikels, um deinem Ziel einfach mehr Anziehungskraft zu verleihen, dass es für dich selbstverständlich wird, dass dein Ziel eine richtig hohe Priorität hat, also allemal höher als ein Abend vor der Glotze, ja? ;-) Tu dir selbst den Gefallen.

5. Denk an deine Ziele

Ich meine nicht, dass du sie vergessen könntest…obwohl…das könnte tatsächlich passieren. Wenn ein Ziel weit weg in der Zukunft liegt, kann es passieren, dass wir in eine Art roboterhaftes Verhalten übergehen und ohne Gefühle nur noch das “abarbeiten”, was uns dem Ziel näher bringt. Logisch, dass wir da irgendwann keine Lust mehr haben.

Deswegen setz dich ab und zu hin, fühl und denk dich intensiv in deine Ziele hinein. Fühl dich hinein, wie schön es ist, wenn sie verwirklicht sind, fühl dich auch hinein, wie aufregend es ist, für sie zu arbeiten. Das erzeugt einen Schub, der dich wie automatisch antreiben wird.

Mach den Einfühlungstest

Achte darauf, dich nicht selbst an der Nase herumzuführen. Nur aufschreiben und kurz vergegenwärtigen, was Du eigentlich wolltest, reicht manchmal nicht, um wirklich ein Gefühl dafür zu bekommen. Teste dich selbst, indem Du die Augen schließt und dir nacheinander folgende Fragen stellst:

1. Denkst Du an dein Ziel? Ja? Gut, dann weiter zu 2.

2. Fühlst Du die Begeisterung, wie es ist, wenn Du dein Ziel erreicht hast? Fühlst Du, wie begehrenswert dein Ziel ist? Nein? Dann versetze dich noch intensiver in eine Situaton deiner Wahl, die entsteht, wenn dein Ziel erreicht ist. Konzentriere dich dabei mehr auf deine Sinne, als auf dein Denken. Wenn Du das geschafft hast, spüre, wie anziehend und begehrenswert dein Ziel ist. Das erzeugt die nötige Sogwirkung, die dich ins Handeln bringt.

Lass dich also von deinem Ziel wie von einem Magneten anziehen. Manchmal dauert es einen Moment. Nimm dir die Zeit, nimm dir auch die Ruhe, denn du beschäftigst dich hier mit dem wichtigsten Bestandteil deines Projekts.

Ein Auto mit einer ansprechenden Karosserie zu haben ist was feines…aber ohne Motor? Hm, das ist doof.

Das “Äußere” ist wichtig, die Planung, die ausformulierten Ziele usw., aber viel wichtiger ist noch das “Innere“, deine Gefühlswelt, deine Einstellung zum Ziel. Nur wenn die stimmt, erzeugst du einen Antrieb, der dich auf unglaubliche Art und Weise anschieben wird, wie Du es kaum für möglich gehalten hast.

Übrigens kannst Du diese Übung sowohl mit deinem Tagesziel, als auch mit deinem Langzeitziel machen.

Ich hoffe, du konntest viel mit den Tipps anfangen und hast wertvolle Anregungen für deine Motivation erhalten.

Beste Grüße,

Sebastian

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