Wir sind umgezogen!

Marketing Tipps für einen richtig coolen Geschäftsaufbau mit Blogging und Co.

Die saucoolen Marketing Tipps von Sebastian haben zwei neue Wirkungsstätten:

Du suchst Tipps für Blogger und willst wissen, wie du ein eigenes saucooles Blogging Geschäft aufbaust? Dann besuche mein neues Projekt:

www.becomeacoolblogger.com

Du besitzt bereits ein eigenes Geschäft und willst dir ein paar saucoole Marketing Tipps abholen, um es richtig aufzubauen? Oder suchst du nach einer guten saucoolen Inspiration für den Start in deine Selbstständigkeit? Dann bist du auf

www.saucoole-marketing-tipps.de

genau richtig!

Marketing Tipps

Saucoole Grüße,

Dein Sebastian

Verkaufe dein eigenes digitales Produkt

Ich selbst bin ja faul. Für mich würde die Überschrift “Verkaufe ein digitales Produkt” über das Internet gelten. Du wirst gleich sehen, warum.

Im Internet Geld verdienen: Ein paar Möglichkeiten

  • Du startest im Network Marketing
  • Du verkaufst Affiliate Produkte über deinen Blog/ deine Webseite
  • Du bietest deine Dienstleistungen über deinen Blog an
  • Du betreibst einen Online Shop

Das Internet bietet eine Fülle von Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen und dabei auch noch ein Einkommen zu generieren. Viele fangen jedoch an, sozusagen mit nichts in den Händen…sie wissen einfach nicht, wo genau sie in diesem Meer der Möglichkeiten nach ihrem persönlichen Goldschatz tauchen sollen. Und viele haben auch nicht das Geld, um sich eine Taucherausrüstung zu kaufen.

Seit alters her gilt: Willst Du etwas verkaufen, so musst Du es zuerst selbst einkaufen. Das gilt auch für viele Produkte, die du im Internet verkaufen möchtest, außer…

einem E-Book.

Für dein eigenes E-Book musst Du in der Tat kein Geld ausgeben, du schreibst es einfach und du kannst es sogar, ohne Vorerfahrungen zu haben – diese kannst Du dir ja aneignen.

Schreibe dein eigenes E-Book

1) Recherchiere zu deinem Thema

Fange bei dir selbst an. Mache ein Brainstorming und schreibe die Dinge auf, für die du dich am meisten interessierst. Eigenes Interesse ist immer ein guter Motivator. Hast Du ein paar Ideen gesammelt so führe dazu eine Google Recherche durch und sieh dir an, was es zu diesem Thema schon alles gibt. Sauge alles an Wissen auf, was Du finden kannst, um dich in den Stand eines Experten auf deinem Gebiet zu versetzen.

2) Biete Lösungen, die Leute suchen

Eine ganz wesentliche Recherche ist die nach dem richtigen Keywords. Dazu musst Du dich bei Google Adwords anmelden, um den Google Keyword Planner zu nutzen. Suche die meistgesuchten Keywords heraus, die zu deinem Thema passen. Jetzt weißt Du, was Leute ins Suchfeld hauptsächlich eingeben, um eine Lösung für ihr Problem zu finden – und diese Lösung willst Du ihnen ja bieten.

3) Schreibe dein E-Book

Du hast dein Thema und Du hast die passenden Keywords. Jetzt geht es daran, einen strukturierten Text zu verfassen, der dein Fachwissen und damit qualifizierte Antworten auf die Fragen deiner Kunden enthält. Um schnell ein fertiges Produkt vorzulegen, ist es nötig, dass Du dir täglich etwas Zeit dafür einplanst, sonst wirst du nie fertig. Solltest Du im Moment einfach nicht genügend Ressourcen frei haben für ein solche Projekt, gibt es noch eine elegante und ebenso effektive Variante.

4) Erwirb die Reseller-Rechte an einem anderen E-Book

Vielleicht hat ja schon jemand etwas zu deinem Thema geschrieben und dir ist es möglich, die Resellerrechte an einem anderen E-Book zu deinem Thema zu erwerben, d.h. das Recht, ein E-Book selbst weiterzuverkaufen, das du nicht selbst geschrieben hast. Ein gutes Beispiel dafür findest Du hier in der rechten Spalte dieses Blogs: Dennis Korays “Der MLM Geheimcode”.

Ich wünsche dir viel Spass beim Verfassen und Verkaufen deines ersten eigenen E-Books! Vergiss nicht: Der Spass entsteht beim Tun, wenn es dir jetzt auch noch mühsam vorkommt – glaub mir, bist du erstmal richtig drin in deinem Thema, willst du gar nicht mehr raus. ;-)

Saucoole Grüße,

Sebastian

Popup, Lead Capture form, Call to Action & & &

Heute zeige ich dir einige Bausteine, mit denen Du lockerflockige Leads auf deinem Blog generieren kannst. Dieser Artikel baut auf dem gestrigen auf, den kannst Du hier nachlesen: Klicke hier.

Das Popup der frühen Versuchung

Wie Du vielleicht gesehen hast, nutze ich auf meinem Blog ein Popup, das dir mitten ins Sichtfeld springst, noch bevor Du meinen Blog geöffnet hast. Fies, oder? Wie Du kennst mich nicht? Egal, gib mir deine E-Mailadresse! Harhar! ;-) Frech und vorlaut, so wirkt das Popup auf der ersten Seite. Aber…und ich liebe ja das Wort “Aber”…es offeriert dem Besucher ja gleich ein paar wertvolle zusätzliche Tipps, die er bekommt, wenn er sich einträgt und es wirkt im Gegensatz zu sonst üblichen Bling-Bling-Werbebannern sehr unfauffällig – finde ich.

Es ist auch hier – wie so oft – der persönliche Geschmack, der darüber entscheidet, ob Du so ein Popup einsetzen möchtest, oder nicht. Mich persönlich hat es auf anderen Blogs nie gestört. Mich hat es sogar eher neugierig gemacht, denn immerhin bieten die meisten ja etwas im Gegenzug für meine E-Mailadresse an und das macht es für mich attraktiv, meine Aufmerksamkeit sogar einem vorlauten Popup zu schenken.

Was du in jedem Fall bedenken solltest. Ein Popup auf der ersten Seite kann die Conversion ungemein steigern. Es hat keinen halben Tag gedauert, nachdem ich es eingrichtet hatte, da waren schon die ersten E-Mail-Einträge in meiner Liste, die durch das Popup entstanden sind.

Auf meinem Blog nutze ich übrigens das “WP Super Popup” Plugin, das Du in jeder gutsortierten Plugin-Bibliothek (sprich Google) finden solltest. Du kannst viele Sachen anpassen, wie oft es erscheinen soll, auf welchen Seiten, usw..

Lead Capture Form für Aufgeschlossene

Auf Platz zwei der tollen Konvertierer auf einem Blog ist zweifelsfrei die lead capture form, die jederzeit bereit ist, Leads zu sammeln, während Interessenten deinen Blog durchstöbern. Egal, wo sie gerade sind, auf welcher Seite, auf welchem Artikel – es spielt keine Rolle. Rechts oder links lauert die Lead Capture Form und wartet auf Einträge. Auf meinem Blog findest Du die Form auf der rechten Seite – wo Du sie platzierst ist deinem Geschmack überlassen. Ich finde die rechte Seite ist gut für Banner, Widgets, etc.. Manche mögen die Formulare lieber auf der linken Seite.

Auch hier ist es wichtig – wie beim Start-Popup, dass Du dem Besucher deines Blogs einen Mehrwert anbietest, sprich ein kostenloses E-Book, eine Videoserie, einige E-Mail-Tipps, oder ähnliches, damit er auch etwas davon hat, sich bei dir einzutragen.

Eine Lead Capture Form konvertiert – defintiv, das tut sie, aber weniger als das Popup. Es gibt viele Besucher deines Blogs, die dich erstmal kennenlernen wollen und schauen möchten, was du zu bieten hast – wenn sie das kennen, tragen sie sich in dein Formular ein. Diese Interessenten müssen erst “aufgeschlossen” werden sozusagen.

Lead Capture Page für Vielklicker

Ich persönlich verlinke auf dem rechten Rahmen auch zu einer Lead Capture Page, d.h. einer externen Seite, die Leads generiert, bin aber ehrlich gesagt kein Freund davon, denn es konvertiert sicher auch, aber es führt die Leute weg von deinem Blog und sie beschäftigen sich dann mehr mit deiner Lead Capture Page, als mit deinem eigentlichen Zuhause im Netz.

Das Call to Action Prinzip

Zu jedem Artikel und zu jedem Ort (wie z.B. dem Popup), wo Leute ihre E-Mail-Adresse hinterlassen können, gehört eine Aufforderung an den Besucher, sich einzutragen. Das leuchtet schnell ein, wenn Du dir eine Lead Capture Form vorstellst, die nur aus zwei Eintragsfeldern besteht, über dem einen steht “Name”, über dem anderen “E-Mail” – nichts weiter. Leute werden sich dort nicht eintragen, sie wissen ja gar nicht, warum.

Ähnlich sieht es beim Ende von Artikeln aus. Jemand hat deinen Artikel gelesen und fühlt sich sicherlich bereichert durch die gewonnenen Informationen. Gib ihm hier gleich eine Aufforderung an die Hand, die Infos auch einzusetzen.

Warum ist der Call to Action so wichtig?

Denke kurz darüber nach, welche Personen deinen Blog besuchen. Was ist ihre Motivation?

  • sie suchen spezifische Informationen, die ihnen helfen, ein Problem zu lösen
  • sie möchten sich grundsätzlich über ein Thema informieren, um eine Entscheidung zu treffen

die ersten haben bereits ein bestimmtes Ziel vor Augen und deine Hinweise/Informationen sind darin nur ein weiteres Puzzleteil. Aber…auch sie können durch eine Aufforderung zu handeln, motiviert werden, sich in deine E-Mail-Liste einzutragen, weil sie deine Infos sehr hilfreich fanden oder weil du ihnen bei der Lösung ihres spezifischen Problems geholfen hast. Vielleicht kennst du das sogar von dir selbst: Du bist auf der Suche nach einer Lösung und findest sie schließlich auf einem gut strukturierten Blog, wo du darüberhinaus noch tausende andere Infos zu deinem Themengebiet findest – du siehst gleich: Wow, ein Schlaraffenland für deine Wissbegierde. Wie oft hast du dir so eine Info-Seite schon als Lesezeichen abgespeichert, weil du genau wusstest, du würdest dort auch noch weitere Infos finden, die dir helfen?

Die zweiten haben noch kein konkretes Ziel vor Augen, wollen sich aber über einen bestimmten Bereich informieren, der sie interessiert. Logisch, dass Du diesen Personen mit einem Aufruf zum Handeln einen wichtigen Anstupser gibt, der ihnen hilft, einen für sie möglicherweise wichtigen Weg einzuschlagen.

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel wieder viele saucoole Tipps geben, die du gleich umsetzen kannst. :)

Saucoole Grüße,

Sebastian

 

Trage hier deine Daten ein & ich schicke dir…

…absoluten Information Overload. Oder den Weltfrieden oder ein paar alte Socken. Such es dir aus. :-)

Popup + Call to Action + Lead Capture form und und und

was die Kontakteinsammlerstrategie wirklich bringt und warum jeder dein Formular ausfüllen sollte! Im heutigen Artikel erfährst Du etwas über die Strategie, Leads auf deiner Webseite, deinem Blog einzusammeln und warum sich überhaupt jemand bei dir einträgt.

Der Hintergrund eines Popups

Nicht unsymbolisch ist der Hintergrund eines normalen Popups: Der Inhalt der eigentlichen Webseite, die ein Web-Surfer besucht. Hier mag dem geneigten Leser bereits ein Hinweis gegeben sein. Es kommt tatsächlich auf das Was an, die Substanz, die Du vermitteln willst, die handfesten Inhalte, die etwas mit dem zu tun haben oder auf dem aufbauen, was Du auf deiner Webseite veröffentlichst.

Wenn Du die Besucher deines Blogs auffordern möchtest, sich in deinen Newsletter einzutragen, dann musst Du ihnen dafür einen Grund geben und – wenn du möchtest – auch etwas zurück.

Ziel des ganzen ist natürlich, dass der Besucher deiner Webseite sich in dein Formular oder dein Popup einträgt. Du möchtest ihn in Zukunft weiter informieren und über deine Aktivitäten auf dem Laufenden halten. Aber warum überhaupt sollte jemand an dem Interesse haben, was Du tust und anbietest!?

Hier kommt der Inhalt ins Spiel. Natürlich kannst Du nicht das große Allwissen anbieten, z.B.: “Trag dich hier ein, denn ich weiß einfach alles und bin so freundlich, es dir zu verraten!” Nee…

Mach dich frei davon, alles wissen zu müssen. Vergewissere dich lieber, dass Du etwas tatsächlich weisst, dass Du auf dem Gebiet, mit dem Du dich im Internet etablieren willst, tatsächlich ein Experte bist. Auch wenn Du noch viel dazu lernen kannst – wäre schlimm (oder langweilig für dich), wenn es anders wäre – aber du hast das Selbstbewusstsein, dass da gewisse Kenntnisse vorhanden sind, die du anderen voraus hast.

Und das ist ebenso entscheidend: Du kannst nicht der Beste auf deinem Gebiet sein (obwohl? ;-) ) – es gibt meist irgendwo hinter ein paar Bergen im tiefsten Sumpf oder sonstwo jemanden, der ein kleines bisschen mehr Erfahrung hat, als du, aber das soll deine Stimmung nicht trüben: Dein Wissen ist auf einem bestimmten Stand und du kannst dir ziemlich sicher sein, dass es unzählige an Leuten gibt, deren Wissen unter deinem Level ist, die aber begierig darauf sind, mehr zu lernen, mehr Informationen zu bekommen. Du bist genau die Person, die ihnen dieses Wissen anbieten kann. Stell dir zum Beispiel einen Baumschüler an. Okay…was für ein verschrobenes Beispiel, aber lass dich einfach kurz darauf ein: Dieser Baumschüler fängt gerade an, sich für Pflanzen zu interessieren und er will einfach mehr wissen, wie es in der Natur so zugeht. Ist nun der Ausbildungsmeister der einzige, der ihm was beibringen kann? Oder der Biologieprofessor an der Universität? Nein, natürlich nicht. Der Baumschüler, der gerade anfängt, zu lernen, kann bereits von einem etwas älteren Baumschüler mit ein paar Jahren mehr Erfahrung, eine Menge lernen. Lassen wir aber mal die Baumschüler in Ruhe. Kleine Kinder lernen von ihren vielleicht nicht viel älteren Brüdern und Schwestern.

Es gibt immer jemanden, der von dir lernen kann, genauso wie du von anderen lernen kannst.

Mit saucoolen Grüßen,

Sebastian

 

3 Gründe für virales online Empfehlungsmarketing

Hier könnte ihre … Geldbörse ein Loch bekommen

Warum klassische Werbung, Bannerklicken und Online Anzeigen out sind und heute im Prinzip jeder den vormals steinigen Weg des Empfehlungsmarketings gehen kann, ohne ein Vermögen zu investieren.

Empfehlungsmarketing – neulich noch

Vor kurzer Zeit war er noch da, dieser unangenehme Beigeschmack, wenn man zu einer “Party” eingeladen wurde. “Hey, Du musst nichts kaufen! Wir trinken einfach nur ein bisschen und schauen uns die neuen Produkte an! Das sind ganz nette Leute da, blablabla.”

Und dann war sie da, die Empfehlung zu einem Abend, an dem man mehr Geld ausgeben würde, als man vorher wollte. Die Masse zog einen mit. Das einzige, was einen noch beruhigte, war, dass man nicht alles gekauft hatte, aber trotzdem viel zu viel. Dabei war es einem doch vorher klar: Man brauchte die Produkte nicht und man wusste, dass es nicht um freundliche Empfehlungen ging, sondern um Verkauf durchs Hintertürchen.

Doch seit geraumer Zeit erlebt das altbewährte Empfehlungsmarketing eine Revolution und es ist nicht mehr so anstrengend, wie früher. Man muss nicht tausende Produktköfferchen kaufen, einen Haufen für Zeitungs- oder Onlinewerbung ausgeben und sich dann auch noch hunderte von “Party”-Abende um die Ohren schlagen, um mal ein bisschen Geld zu verdienen.

Empfehlungsmarketing online funktioniert anders. Hier meine Top 3 Gründe, warum Du heute noch ganz leicht einsteigen kannst:

1. keine teuren Einstiegskosten und keine Garage voller Produkte

Wer sich heute im Online Marketing umschaut, wird sehen, wieviele digitale Produkte es heute gibt und wie gering die Einstiegskosten sind. Vor Jahren noch konnte man gern mal mit 4000 € oder mehr eine “Selbstständigkeit” starten. Physische Produkte im klassischen Sinn gibt es heute auch noch, aber auch da kann man ganz kleine Startersets kaufen – wenn man es denn möchte. Vieles ist aber online für kleines Geld verfügbar.

2. Die gesellschaftliche Situation hat sich verändert

Sich online eine Sebstständigkeit aufbauen ist heutzutage kein verpöntes Geschäftsmodell mehr, auch wenn ältere Menschen gern mal mit dem Kopf schütteln und behaupten, man müsse doch etwas “vernünftiges” machen, vielleicht einen anständigen deutschen Handwerksbetrieb aufbauen, wo man auch sehen würde, was Arbeit ist, etc. pp..

Die meisten jungen Menschen sind ohnehin offener als früher und auch die meisten älteren begreifen langsam, dass im WWW durchaus die Zukunft liegt. Wenn Du also jemandem empfiehlst, dass er online selbstständig Geld verdienen kann, wenn er sich mal dieses oder jenes anschaut, dann wirst du vermutlich eher auf offene Augen und Ohren stoßen, als noch vor 10-15 Jahren.

3. Arbeite mit einem automatisierten System

Es gibt online immer perfektere Systeme, die dir deine Arbeit erleichtern. Ein ausgeklügeltes Blog-Marketing System mit automatisiertem Sales Funnel, wie ich es nutze, generiert targetierte Leads für dich, d.h. Kontakte, die ein Interesse an dem signalisieren, was Du tust und das beste ist: Du musst nicht einmal Klinken putzen – diese Kontakte kommen ganz von selbst auf dich zu und ihr Interesse gründet sich nicht auf deine clevere Überredungskunst, sondern auf die Mechanismen eines guten Sales Funnels. Kurz gesagt: Der Interessent hat von sich aus Interesse und ist von selbst auf dich zugekommen, nicht weil du ihn überzeugen musstest.

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass diesem Empfehlungsmarketing, das mit automatisierten Online Systemen funktioniert, die Zukunft gehört.

Mein saucooler Tipp für dich heute: Sieh es dir gleich selbst einmal an!

Saucoole Grüße,

Sebastian

 

 

 

Baukastensystem für persönliche Motivationszitate

Saucoole Grüße mein Freund!

Heute will ich dir zeigen, wie Du deine eigenen unbeugsamen Zitate entwickelst, die dich motivieren und vielleicht sogar irgendwann “zitatfähig” sind. ;-)

Zitate erfolgreicher Menschen

Kennst Du Zitate von erfolgreichen Menschen, die dich motivieren? Bestimmt. Kennst Du die Menschen “dahinter”, die es geschafft haben und die dadurch den Zitaten eine gewisse Autorität und Glaubwürdigkeit verleihen? Bestimmt, zumindest aus dem Fernsehen oder aus Büchern. Sicherlich hast du sogar Lieblingszitate oder sogar Lieblingsmotivationsvideos, die du dir jeden Tag ansiehst, um dich zu pushen, oder?

Mir ist aufgefallen, dass Sportler, Trainer, Schauspieler, usw. ihre motivierenden Sätze veröffentlicht haben, nachdem sie erfolgreich geworden sind. Manche geben auch zu, dass sie sich jahrelang von anderen motivieren lassen, andere Vorbilder hatten, usw.. Wie aber sind dann die eigenen motivierenden Glaubenssätze entstanden? Bevor diese Leute angefangen haben, erfolgreich zu werden? Währenddessen? Wenn sie eine Durststrecke durchstehen mussten?

Nehmen wir eine Erfolgsregel von Arnold Schwarzenegger, die mir selbst sehr gefällt: “Don´t listen to the naysayers!” (“Lass dich nicht beirren” oder “Höre nicht auf die Neinsager/Schwarzseher!”). Was meinst Du, wie dieser Satz entstanden ist?

  • bevor die Karriere begann?
  • als die Karriere vorbei war?
  • als Menschen ihn vom Erfolg abhalten wollten?
  • als er eine Rede halten musste und ihm noch ein cooler griffiger Satz fehlte?

Ich denke, es ist ziemlich eindeutig: So ein Satz ist genau in dem Moment entstanden, als er wieder und wieder merkte, wie ihn jemand von seinen Zielen abbringen wollte. Und als er irgendwann merkte, dass dieser “Satz” ihn stark gemacht hatte, er so wirkungsvoll war, dass er tatsächlich nicht mehr auf die “Neinsager” hörte, wurde er zu einer authentischen Erfolgsregel, d.h. etwas, dessen Wirksamkeit durch ihn bewiesen war. Dieser Beweis gab ihm das Selbstvertrauen, diesen Satz, auch als vorbildhafte Regel für andere zu veröffentlichen. Jeder konnte ja sehen, dass die Regel stimmte.

Aber was war vorher? Manche erfolgreiche Menschen berichten von ihrenen eigenen erfolgreichen Vorbildern und deren Motivationszitaten. Irgendwann fängt man an und logischerweise hat man keine oder nur wenig eigene Glaubenssätze. Also orientieren sich viele Menschen an “anderen” Menschen, die bereits erfolgreich sind. Schau dir allein die Klickzahlen von heutigen Motiviationsvideos an, die darüber Aufschluss geben, wieviele Menschen sich an den Regeln anderer orientieren. Das ist auch völlig okay, solange man handelt und nicht nur liest oder sich etwas anhört, dann schlau mit dem Kopf nickt und wieder seine gewohnten Bahnen einschlägt, die gar nichts mehr mit den eben gehörten Erfolgsregeln zu tun haben. Man kann einen Satz wie “no pain, no gain” toll und richtig finden, aber wenn man ihn nicht verinnerlicht, wird man nirgendwo ankommen.

Ich bin überzeugt, dass ein unausgesprochener Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen und denen, die es nur versuchen, darin besteht, dass die erfolgreichen ebenso hart, wie sie äußerlich arbeiten, auch innerlich an ihrer Einstellung, ihrem “mindset“, arbeiten. Sie lesen motivierende Zitate nicht nur, sie verinnerlichen sie, verankern sie tief in sich.

…Und sie entwickeln eigene motivierende Regeln, die sie auf Basis ihrer eigenen Lebenserfahrung erkennen, bzw. probieren und anwenden.

Wir erkennen also ein gewisses Muster:

  • Zuerst kommt das Vorbild: Man orientiert sich an denen, die etwas geschafft haben.
  • eigene Erfahrungen unterscheiden sich von dem, was man lesen kann; man braucht eigene, neue Strategien.
  • Zielorientiertes, logisches Denken bildet eigene Erfolgsregeln.
  • Verinnerlichen: Der Prozess, die eigene Einstellung mit Erfolgsregeln zu untermauern.
  • Die Erfolgsregel wirken lassen. Die Wirkung entfaltet sich von allein und führt in Richtung Erfolg.

Sind Erfolgsregeln universal gültig?

Ja und Nein. Ich kann einer Regel folgen und niemals Erfolg haben – aus vielfältigen Gründen. Motivierende Sätze sind am Ende motivierend, d.h. handlungsanregend, aber sie garantieren den Erfolg nicht. Sie verändern – wenn sie gut sind – die innere Einstellung und das ist ein wichtiger Schritt, denn kaum etwas bestimmt unser Leben mehr, wie die eigene innere Einstellung. Du stehst nicht nachts um 2 Uhr auf und arbeitest hart an deinen Zielen, wenn Du nicht die Einstellung dazu hast.

Und wenn diese deine Einstellung stimmt, dann hast Du sehr viel gewonnen. Was übrig bleibt ist das Handeln, das eigene Tun, das Du immer mehr perfektionierst, indem Du deinen Erfolgsregeln folgst.

Wie Du selbst Erfolgsregeln aufstellst und sie verinnerlichst

Kommen wir – last but not least – zu meinem Baukastensystem für motivierende Erfolgszitate.

Punkt A – der Beginn

Arnold Schwarzenegger empfiehlt, tief in sich selbst hineinzuhören, um zu erfahren, wer man selbst sein möchte. Es geht ein wenig unter, wenn man seine berühmte Motivationsrede hört:

Ziemlich am Anfang hört man es: “…you have to dig down, dig deep down and ask yourself, who do you want to be?”

Vor allen Regeln steht die Frage: Wer möchtest Du sein?

In meinem Motivtionsbaukasten stelle dir also zunächst die Frage, wer Du sein möchtest. Es ist einfach zu sagen, was man erreich möchte – aber es bedeutet gleichzeitig, zu sagen, wer Du sein möchtest. Als erstes ist das Ziel wichtig. Finde heraus, welcher Aufgabe Du dich in deinem Leben stellen möchtest. Höre dazu tief in dich hinein – ganz tief.

Punkt B – Die Vorbilder

Nachdem Du dir überlegt hast, wer Du sein willst, finde heraus, wer bereits das erreicht hat, was Du erreichen willst. Möglicherweise gibt es da Vorbilder. Schau dir ihre Lebenswege an und ihre Erfolgsregeln. Finde heraus, was sie weitergebracht hat und was du davon auf dein eigenes Leben anwenden kannst – es mag nicht alles kompatibel sein, aber einiges mag dich durchaus ansprechen. Orientiere dich zunächst daran.

Punkt C – die eigenen Erfahrungen

Du wirst natürlicherweise eigene Erfahrungen machen, während Du bestrebt bist, deine Ziele zu erreichen. Du wirst vermutlich starke Unterschiede zu dem erkenen, was deine Vorbilder durchmachen mussten. Das ist normal. Veränderung gehört zum Lauf der Dinge. Tage ähneln sich, sind aber nie exakt gleich. Darin liegt eine wichtige Botschaft:

Du darfst deine eigene Geschichte schreiben.

Im NLP gibt es die Methode des Modelling, d.h. ein vorbildhafter Charakter wird nachgeahmt, um einen ähnlichen Erfolg zu erzielen, wie er. Das finde ich nach wie vor wenig authentisch und künstlich. Ich kann dem nur wenig abgewinnen, denn wir begegnen jeden Tag Dingen, die unserem Vorbild vermutlich nie begegnet sind. Wenn Du dann stur irgendwelchen Richtlinien eines anderen Menschen mit anderen Erfahrungen folgst, gerätst Du – ziemlich sicher – in unerwünschte Konflikte und Reibereien. Deswegen ist es wichtig, dass Du deine eigenen Erfahrungen erkennst und analysierst, herausfindest, welche Erfolgregeln dazu passen und sie gegebenenfalls darauf hin anpasst.

Es ist dein eigenes Leben, die Erfahrungen, die du machst, die deine Glaubenssätze prägen und aus denen Du deine ganz eigene Erfolgsstrategie bildest.

Ein Beispiel: Du hast Familie und einen Job, den du aus finanziellen Gründen nicht aufgeben kannst und der dir vielleicht sogar Spass macht. Nebenbei willst Du eine tolle Musik-CD mit deinen eigenen Liedern aufnehmen. Eine Regel, wie z.B. “Arbeite 16 Stunden täglich wie ein Bekloppter für dein Ziel, eine tolle CD aufzunehmen!” funktioniert da einfach nicht, bzw. sie würde funktionieren, aber es widerstrebt dir sehr, sie anzuwenden, da du deine Familie und deinen Job verlieren könntest. Am Ende hättest du gar nichts mehr, keine Familie, keinen Job, kein Geld und damit auch keine Möglichkeit, teures Equipment für deine Musik zu kaufen.

Deine Erfolgsregeln beruhen auf deinen eigenen Erfahrungen und wie du damit umgehst, deine Ziele in deiner konkreten Lebenssituation umzusetzen.

Punkt D – Das Verinnerlichen

Als nächstes musst Du herausfinden, ob dein motivierender Satz wirklich funktioniert. Zunächst beschäftige dich eine Weile damit, nimm dir Zeit und Ruhe, ihn zu verinnerlichen. Das kann mal mehr mal weniger gut funktionieren. Nehmen wir als Beispiel wieder einen ziemlich allgemeingültigen Satz von Schwarzenegger: “Trust yourself” – Vertraue dir selbst!

Stelle dir die Frage, ob Du wirklich dir selbst über den Weg traust? Bist Du wirklich überzeugt, von dem, was Du tust?

Verstehen und wissen, was so eine Regel bedeutet, sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Die meisten Menschen werden hier bemerken, dass sie in Wirklichkeit gar nicht so sehr davon überzeugt sind. Beispiel: Abnehmen. Menschen gehen mal zum Sport, sie schauen ein wenig auf die Ernährung, aber nach einigen Wochen fallen sie doch wieder in alte Gewohnheiten zurück. Sie trauten dem Konzept “Abnehmen” nicht, sie hatten die Erfolgsregeln, die sie von außen bekamen oder selbst entwickelt hatten, nicht verinnerlicht.

Eine motivierende Erfolgsregel zu verinnerlichen ist ein bedeutsamer, vielleicht der wichtigste Schritt überhaupt. Nimm dir dafür Zeit – im Grunde soviel Zeit und Ruhe, wie Du benötigst, um deine Einstellung zu verändern.

Punkt E – die Wirkung

Zum Schluss kommt die Wirkung des motivierenden Satzes. Sie entfaltet sich von selbst, sobald Du deine Erfolgsregel intensiv genug verinnerlicht hast, d.h. sobald du genug darüber nachgedacht hast, sie genügend ausgefeilt hast, sie genügend mit dir selbst verbunden ist, sie dich als unumstössliches Lebensprinzip begleitet.

Ich lasse es bewusst offen, wie dieses Verinnerlichen funktioniert, denn da ist jeder Mensch individuell unterschiedlich. Bei manchen genügt es schon, wenn sie sich jeden Morgen ein Motivationsvideo ansehen. Andere meditieren jeden Tag eine halbe oder eine ganze Stunde über einem Satz. Probiere hier am besten aus, was für dich am besten funktioniert.

Wie Du deine eigenen motivierenden Erfolgsregeln findest, dazu hast Du nun ein paar Anregungen erhalten.

Ein Zitat, das auf einer echten Erfahrung gründet und etwas mit dem heutigen Artikel zu tun hat, könnte z.B. sein:

“Motivationsregeln funktionieren nur, wenn sie gelebt und nicht nur gelesen werden.”

Saucoole Grüße,

Sebastian

#Ideenstau: Was tun bei akuter Einfallslosigkeit?

Gibt es das überhaupt, einfallslose Zustände?

Wie Du Ideen bekommst – 3 wertvolle Tipps

Hast Du gerade keine Ideen? Weißt Du nicht, was Du machen sollst? Hier habe ich eine saucoole Lösung für Dich.

1 – Ablenkungen komplett ausschließen

Lange habe ich gedacht, dass man sich durch Musik in eine bestimmte Stimmung bringen kann, die Ideen ins Rollen bringt, dass man Musik vielleicht noch laut über Kopfhörer während der Arbeit hören sollte, damit man ja nicht aus dem Takt gerät und die durch die Klänge induzierten Ideen nur so sprudeln.

Es hat nicht funktioniert. Ich habe eine Stunde lang Musik gehört und bin zu nichts gekommen. Klar, hatte ich Ideen. Als ich Fantasy-Musik gehört habe, habe ich Ideen über Fantasygeschichten bekommen. Als ich übelste Metal-Musik gehört habe, habe ich Ideen über dunkle Kleidungsstile bekommen. Als ich Pop-Musik gehört habe, habe ich die ganze Zeit an den Sommer gedacht und wie cool es mal wäre, zu Surfen.

Ideen, ja! Aber nicht die, die ich gerade brauchte.

So leid es mir tut, das sagen zu müssen, aber wenn Du kreativ tätig sein willst, dann musst Du als erstes vollkommen zur Ruhe kommen. Erst wenn Du selbst ruhig bist und nichts dich stören oder ablenken kann, kannst Du die Brücke deines Schiffes betreten, es sicher durch den Hafen, hinaus auf das offene Meer der Kreativität steuern. So kannst Du Stürmen, aber auch Flauten trotzen. ;)

Die Ruhe und das Fehlen anderer ablenkender Reize ermöglichen es dir, deinen eigenen Gedanken Raum zu lassen. Glaub mir, es wird dich erstaunen und in einen wunderbaren Zustand versetzen, sobald Du erlebst, wie sich deine Gedanken endlich einmal frei entfalten können.

Ideenlenker

Am Anfang mag die Ruhe befremdlich wirken und dir mag auch noch nichts einfallen…lausche dann einfach deinen Gedanken und deiner inneren Stimme. Bald wird sich die Leere mit ersten Impulsen füllen. Sobald Du in Ruhe deine Gedanken auftreten lassen kannst, gib ihnen einen leichten Stupps in die von dir gewünschte Richtung. Sag dir selbst, worüber du nachdenken willst, wozu du Ideen brauchst, welches Problem Du lösen möchtest, etc.. Ganz von selbst werden die Gedanken in die gewünschte Richtung steuern.

2 – Anregungen holen

Ich bin überzeugt, dass man sehr viele Ideen selbst enwickeln und ausformulieren kann, man braucht nur ein gewisses Grundwissen, woraus man alles andere “basteln” kann. Aber ich erlebe auch, dass es sehr wertvoll und hilfreich sein kann, sich Anregungen zu holen. Achte allerdings auch hier darauf, dass Du die Ruhe aus dem ersten Tipp beherzigst.

Ich sagte ja schon: Musik macht viele Ideen, Musik kann sehr anregend sein und ist in der Tat ein guter Ideengeber. Genauso ist es mit jeder anderen Kunst, bzw. jedem Themenbereich, der dich interessieren mag. Wenn Du ein kreativer Koch bist und auf der Suche nach einem neuen Gericht, kannst Du z.B. viele Bücher mit interessanten Gerichten durchblättern und erhältst so neuen Denkstoff. Du bist Maler? Dann schau dir als Anregung verschiedene Gemälde von Künstlern an, die dich interessieren.

Zwar sagt man, dass man natürlich seinen eigenen Stil entwickeln muss, sein eigenes Ding durchziehen muss und dass man sich daher von anderen unterscheiden sollte.

Richtig! Nur glaube ich, dass kein Mensch heutzutage schreiben lernt, wenn er zuvor nicht anfängt etwas von einem anderen Schreiber zu lesen. Sich zu unterscheiden bedeutet auch, zu wissen, von was man sich überhaupt unterscheiden kann. Einzigartig zu sein, bedeutet die Vielfalt der Welt einmal gesehen zu haben, bzw. auch ihre Gleichförmigkeit. Ohne Relation kommt man nicht aus.

Sich in Ruhe in die Arbeit eines anderen zu vertiefen, löst nicht gleich die eigene Identität auf. Ich glaube, dass wir immer – egal, was wir gerade so treiben – immer auch einen innere Kritiker mit uns führen, der die Welt für uns ordnet und beurteilt.

3 – in den Fluss kommen

Es ist eine der schwierigsten Übungen, “in the zone” zu sein, im “Tunnel” oder auch “im Fluss”, egal, was für einen Begriff du verwenden magst. Es ist für viele, die kreativ arbeiten wollen, das Hauptziel. Tipp 1 und 2 gehören zu den Grundvoraussetzungen, die du zunächst einmal abarbeiten musst. Analysiere, was dich davon abhält, kreativ zu sein und schließe genau das aus. Ist es der laute Fernseher von nebenan? Besorge dir Ohrenstöpsel. Sind es Sorgen, die dich nicht in Ruhe lassen? Arbeite zunächst diese ab. Finde also erst dort eine Lösung, denn nichts stört die eigene kreative Kraft, als Dinge, die uns beengen und das tun unterdrückte Themen gern, denn sie wollen nach oben, stehen sich aber womöglich nur selbst im Weg.

Beharrlichkeit

Wenn man in den Fluss kommen will, passiert es recht schnell, dass man frühzeitig aufgibt. 2-3 Versuche und immer noch ist man unkonzentriert, nicht bei der Sache. Ich vergleiche es gern mit einem Staudamm. Man muss mehr als einen Stein abtragen, um den aufgestauten See wieder in einen Fluss zu verwandeln. Deswegen bleib dran, arbeite einfach weiter, auch oder gerade weil es nicht funktioniert.

Ein Gedanke wird dir hierbei sehr behilflich sein: Im Grunde willst Du im Fluss kreativ sein. Es ist ein großer Wunsch von dir. Genau deswegen lohnt sich die Geduld. Dein Wunsch ist nämlich hier Motor des Erfolgs. So ist es mit vielen Dingen: Dein Wunsch ist der Ausgangspunkt, die Kraft, die Flüsse fließen lässt.

In diesem Sinne – saucoole Grüße,

Dein Sebastian

Warum ich kein Auto mehr fahre…

endlich mal wieder ein kleiner Beitrag zu meiner reichlich vernachlässigten Kategorie “ein Ostwestfale in Berlin“.

Wie ich zum Öffinator wurde

Seit meiner frühen Jugend habe ich ehrgeizig versucht, öffentliche Verkehrsmittel zu meiden. So fand ich mich bereits mit Ende 14 mit einem Freund zusammen in einer Fahrschule wieder und wir haben zwischen all den 20jährigen unserem Mofa-Führerschein gemacht. Es ist eigentlich peinlich, das hier zu erwähnen, aber ich wollte schon früh mobil und unabhängig sein. Ich mochte es nicht, auf die Eltern angewiesen zu sein, ich mochte es auch nicht, Busse zu nutzen. Wir sind auf dem Land groß geworden – da fuhren kaum Busse und wenn, dann nur alle 1-2 Stunden.

Seit ich 14 war, war ich immer motorisiert mobil und davor fuhr ich Fahrrad. Mit Ende 15 machte ich meinen 50er Rollerführerschein. Noch vor meinem 18. Geburtstag hatte ich meinen Motorrad- und Autoführerschein. Unabhängig zu sein, war immer ein super Gefühl und dazu gehörte nunmal ein Auto. Dabei – und das wundert mich heute noch ein wenig – habe ich Nullkommanull Interesse an Automarken oder Designs…ich kann den Hype um die Autoindustrie überhaupt nicht nachvollziehen. Eigentlich hätte ich meinen 3er Golf (mein erstes Auto) noch heute fahren können – habe mich aber breitschlagen lassen und ihn verkauft, um mir ne´m Opel Kombi, später ne´n 5er BMW zu kaufen. Eigentlich (in diesem Fall mag ich das Wort eigentlich), hätte ich das gar nicht gebraucht. Armer Golf 3 – Joker – wo bist du jetzt nur? Schnief. Es wäre heute eine alte nostalgische Klapperkiste, aber sie würde vermutlich immer noch solide über die Straßen gurken.

In Berlin brauchst Du kein Auto

Ich wohne nun seit etwas über einem Jahr in Berlin und hatte mein Auto vor meinem Umzug verkauft und seitdem nicht einen Tag lang vermisst. Wir haben zwar einen Gemeinschaftswagen, den ich ab und zu bewege, aber das nicht wirklich mit Vergnügen. Als Ostwestfale bist Du einfach ein ganz anderes Straßengefühl gewöhnt. Die meisten Straßen sind breit, gut ausgebaut und führen dich endlos über´s schöne Land, oder, wenn Du möchtest, auch durch schön kurvige Hügelgegenden. Deswegen fahren viele Ostwestfalen auch einfach so gern Auto oder Motorrad, einfach nur, weil sie es können, nicht, weil sie ein Ziel haben. :) Das kann ich mir in Berlin nicht vorstellen. Wenn jemand in Berlin aus Vergnügen Auto fährt, dann…ähm…dann verdient er mein aufrichtiges Mitleid, denn er scheint einfach nichts anderes zu kennen.

Die Möglichkeiten, zu wenden oder zu parken, sind eine Herausforderung. Ich wollte mal zu einer Werkstatt fahren, die laut Navi nur 10 Minuten entfernt war. Ich brauchte über eine Stunde. Da, wo wir wohnen, kann man noch relativ leicht parken. Aber als ich mal irgendwo im Prenzlauer Berg parken wollte…fand ich mich schließlich 30 Minuten Fußweg von meinem eigentlichen Ziel entfernt wieder.

Klar, ich hätte mich anpassen können und diese nervenzermürbende Lernphase irgendwann hinter mir gelassen – aber dazu hatte ich wirklich keine Lust, denn in Berlin gibt´s einfach diese phänomenale Alternative, die sich öffentliche Verkehrsmittel (Öffis) nennt.

Egal, wo Du gerade bist, Du findest immer mindens eine Bushaltestelle in Reichweite und auch da brauchst du dich nicht hetzen, denn Busse fahren teilweise alle 5-10 Minuten.

Schnee? Wie, jetzt im Winter? Warum das denn!?

Die Vernetzung ist einfach brilliant und passt zu Berlin, wo viele Internet Start-ups aus dem Boden sprießen. Klammert man die Kommunikationsprobleme bei manchen Bauprojekten (*hüstel*) aus, passt das Wort Verntzung recht gut zu dieser Stadt. Mobilität ist innerhalb Berlins inzwischen kein Thema mehr – willst Du die Stadt aber (zum Beispiel auf dem Luftweg! :D ) verlassen, musst Du vermutlich nochmal so 28 Jahre warten, man denkt hier, was die Veränderung von Bewegungsfreiheit angeht halt in Jahrzehnten. Nee…ach, so schlimm ist es gar nicht ;-).

Für mich als Ostwestfale war es erstaunlich, zu sehen, wie gut man hier von Punkt A zu Punkt B kommt. Dank präziser Smartphone-Apps, findest du, egal wo du gerade gehst oder stehst in Berlin, sofort eine ideale Verbindung via Bus, Tram, S-Bahn, Regio oder U-Bahn.

Anfangs bin ich noch gehetzt, um schnell den nächsten Bus zu bekommen. Inzwischen schlendere ich ganz entsannt zur Haltestelle, weil auch ich mittlerweile begriffen habe, dass der nächste Bus bereits gerademal ein paar Minuten später da ist.

Manch ein Berliner mag mir da widersprechen und auf die öffentlichen Verkehrsmittel den ein oder anderen Fluch ausstoßen, denn es gibt sie, die typischen Probleme, die öffentliche Verkehrsmittel überall auf der Welt haben: Verspätungen, Ausfälle, Umleitungen, usw.. Besonders im Winter fällt die S-Bahn gern mal aus, auch mehrere Züge hintereinander und man muss sich nach Alternativen umsehen, auf überfüllte Busse ausweichen, usw.. Es ist in Berlin halt jedes Jahr eine große Überraschung, dass im Winter tatsächlich Schnee fällt. ;-)

Aber…mit ostwestfälischem Gemüt kann ich über diese Widrigkeiten sehr gut hinwegsehen. Wenn bei uns in Ostwestfalen ein Bus ausfällt…dann hat man mitunter gar keine Alternativen, außer ein teures Taxi vielleicht. In Berlin kann man immer ausweichen.

Wegstrecken produktiv nutzen

Würde ich in Berlin mit dem Auto fahren, hätte ich bereits viel Zeit verschwendet. Dank guter LTE Abdeckung kannst Du in der S-Bahn überall mit dem Smartphone arbeiten, oder dich sozial verstümmeln, wie einige rüstige Rentner meinen, die man immer mal wieder kopfschüttelnd beobachten kann, wenn sie eine Gruppe Jugendlicher in der S-Bahn beobachten, die anstatt miteinander zu interagieren, lieber stumpf auf ihre Smartphones starren. Liebe Rentner, ihr habt recht…aber was soll man machen? :D

Die Wegstrecken in Berlin unterschätzt man leicht und die Zeitwahrnehmung ist ganz anders, als in Ostwestfalen. Um einen Bekannten zu besuchen, brauche ich über eine Stunde mit der S-Bahn und bemerke diese Zeit gar nicht richtig, wenn ich ehrlich bin. In Ostwesfalen war das zum Beispiel eine Tour von Porta Westfalica nach Paderborn – das kam mir immer lang vor. In Berlin sitzt Du bequem in der S-Bahn und kannst produktiv mit dem Handy (oder Tablet) arbeiten – während ich mich früher immer stundenlang auf die Straße konzentrieren musste und die Zeit einfach sinnlos verstrich.

Man kann immer was verbessern

Erinnerst Du dich an meinen letzten Artikel über die Zukunft des Internet Marketings (Klicke hier)? Die Zukunft der Mobilität kann einen ebenfalls ins Schwärmen bringen. Stell dir stark verkleinerte Segways mit großer Reichweite vor? Ich würde sie kaum noch abschnallen ;-) und du?

Ich hoffe, dir hat dieser Teil von “Ein Ostwestfale in Berlin” gefallen.

In diesem Sinne – saucoole Grüße,

Dein Sebastian

Wo geht die Reise hin? Internet Marketing in der Zukunft

Internet Marketing der Zukunft

Heute möchte ich mit dir etwas spinnen. Ich möchte mit dir einen – selbstverständlich vollkommen spekulativen ;-) – Ausblick in die Zukunft wagen und mir mit dir zusammen vorstellen, wie das Internet Marketing der Zukunft wohl aussehen wird.

Ich war schon immer ein Fan von Science Fiction und stellte mir gern die Welt von morgen vor. Wieviel Jahre wollen wir in die Zukunft gehen? Ich schlage mal 10-20 Jahre vor – da können wir alle noch mit unserer Vorstellungskraft mitgehen, denn vieles deutet sich ja heute schon an. Vor etwa 10 Jahren konnte man sich vage vorstellen, dass man 2015, egal wo man gerade herumschwirrt auf der Welt, relativ leicht überall Informationen, große Datenmengen, abrufen kann – voilá – das können wir heute tatsächlich. Was werden wir in 10-15 Jahren können?

Die Welt dreht sich langsam…

…trotzdem hat sich viel getan. Manchmal denke ich, dass sich so wahnsinnig viel gar nicht verändert hat und dann fällt mir auf, dass heute niemand mehr mit einem Wählscheibentelefon mit putziger Ringelschnur telefoniert – meine Großeltern taten das vor gerade mal 1 1/2 Jahrzehnten noch – aber gut, die waren auch sehr Retro… :-D

Ausschlaggebend für den Artikel war ein anderer Artikel, den ich in einer Zeitung gelesen habe. Es ging um eine neue Brille von Microsoft, die eine virtuelle Realität direkt und täuschend echt ins eigene Wohnzimmer projezieren soll. Es wird sozusagen das eigene Büro auf der Nasenspitze. Und wenn man sich dann anschaut, was z.B. mit Oculus Rift möglich ist, kommt man schnell ins schwärmen und denkt sich: So, wie wir heute an Laptops arbeiten, wird in naher Zukunft niemand mehr arbeiten – wir werden vermutlich einfach nur daliegen und mit unseren Fingern in der Luft herumstochern (virtuelle Tastaturen bedienen). So, wie man heute in der S-Bahn mit seinem Smartphone daddelt, wird man in Zukunft einfach nur still dasitzen und aussehen wie ein verlorenes Mitglied der Band Daft Punk.

Wie sieht´s mit dem Internet Marketing der Zukunft aus?

porenscharf targetiert

Die social Media Maschine, die uns alle, die wir im Internet aktiv sind, auf unsere Motive und Interessen hin durchleuchtet, interpretiert und kategorisiert entwickelt sich stetig weiter. Nichts scheint gewinnbringender für ein Unternehmen, als genau zu wissen (und zu steuern), was Kunden haben wollen.

Ich stelle mir vor, dass es irgendwann so sein wird, dass uns Unternehmen die Dinge zeitgleich bereitstellen, wenn wir den Wunsch nach ihnen haben. Ein Beispiel: Millisekunden bevor ich den Wunsch habe, eine Tasse Tee zu trinken, werden mir per virtuellem Popup auf meinem Wohzimmertisch Vorschläge für auf mich zugeschnittene Geschmacksrichtungen von verschiedenen Tees gemacht. Ich habe die Illusion, eine Entscheidung zu fällen und tippe auf “Früchtetee” – wenige Sekunden später schwirrt eine Drohne zum Fenster herein und bringt mir eine Packung genau der Teebeutel, die ich haben wollte. Natürlich war die Drohne schon eine halbe Stunde unterwegs, denn das “Internet” wusste bereits vor einer Stunde, dass ich genau jetzt Lust auf genau diesen Früchtetee haben würde. Spooky, oder? ;-) Es kommt noch besser. Mein Hausroboter bereitet mir den Tee zu und serviert ihn mir, während er – ohne den Tee zu verschütten – durch mein Wohnzimmer breakdanced, denn natürlich weiß er, dass ich das lustig finde und deswegen tut er es.

Man kann sich kaum ausmalen, wie zielgerichtet das ganze System funktionieren und wie genau es aussehen wird. Aber es scheint mir nicht unglaubwürdig, wenn man behauptet, dass es viel leichter sein wird, interessierte Kunden für sein eigenes Angebot zu finden und zwar in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit. Aufgrund der immer weiter voranschreitenden globalen Vernetzung werden wir – sobald wir ein Angebot (ein Produkt, eine Dienstleistung, etc.) platziert haben – binnen Millisekunden interessierte Kunden generieren. Es wird kaum noch eine Verzögerung geben und es wird perfekt, das heißt, passend sein. Auch man selbst – als Kunde – wird davon profitieren, wenn man immer genau das geboten bekommt, was man haben will, was man sucht, ohne selbstständig stundenlang das Internet zu durchforsten, um am Ende tausend Kompromisse zu machen. In der Zukunft werden “Suchmaschinen” vermutlich mit einer nie gekannten Genauigkeit arbeiten, die das Wort “Suchen” vermutlich überflüssig machen – vielleicht werden wir nur noch von Findermaschinen sprechen.

Blog Marketing im Jahr 2025

Ja, ich denke, dass wir noch lesen werden im Jahr 2025 – wir werden vermutlich auch noch Videos schauen oder Audiodateien anhören. Unsere sinnliche Wahrnehmung wird weitestgehend die gleiche sein, wie heute, aber sie wird noch intensiver angesprochen werden.

Einen eigenen Blog aufzusetzen wird unglaublich schnell gehen. Vielleicht müssen wir Texte nur sprechen und ein Programm wandelt das Gehörte in geschriebenen Text um – das funktioniert ja heute schon. Wir müssen den Blog nur nicht mehr von Hand designen, sondern das tut das Blogsystem von allein oder per Sprachsteuerung (“Banner oben rechts unerhalb meines Fotos einsetzen”). Vielleicht designen wir den Header anhand millionen verschiedener voreingestellter Variationen ganz schnell, indem wir einfache Befehle sprechen: “Header gestalten, einprägsames Logo, Farbverlauf blau, kraftvoller Text.” Und zack: Der Header wird automatisch gestaltet.

Bots generieren automatisiert Partner und Kunden

Heute machen wir Werbung oder nutzen die Magie des Attraction Marketing, um neue Kunden und Partner zu gewinnen. In der Zukunft könnten das Bots, automatisierte Programme, übernehmen. Wir geben Zielparameter ein, vielleicht den Markt, in dem wir aktiv sind, das Angebot und die Anzahl an Kunden, die wir generieren möchten. Dann verschwindet der Bot im Netz und kehrt am Abend mit 100 neuen Kunden zurück. Das funktioniert aufgrund der targetierten Suche, die Dimensionen erreichen wird, die wir uns noch gar nicht ausmalen können, denn der Bot findet genau die Leute, die zu der gewünschten Zeit, sehr wahrscheinlich bereit sind, die Entscheidung zu fällen, das haben zu wollen, was wir anbieten. Kompliziert formuliert, ich weiß. :-D Stell dir einfach vor, Du bietest etwas an, das zur gleichen Zeit irgendjemand irgendwo auf der Welt haben will, doch niemand bringt euch zusammen, denn heute ist man nicht immer online (zum Glück!). Aber im Jahr 2025 läufst du durch die Straßen, mit deiner virtuelle-Welt-Brille und Du empfindest Hunger, gleichzeitig empfängt der Pizzabote um die Ecke deine “Interessenlage” und macht dir zeitgleich ein Angebot über deine virtuelle-Welt-Brille…das genau deinen Interessen entspricht. ;-) Genauso kannst du auch dein Internet Marketing Geschäft aufbauen, vielleicht, irgendwann, in der Zukunft.

Ich hoffe, dir hat mein kleiner Science Fiction Ausblick in das Übermorgen des Internet Marketings gefallen und du freust dich vielleicht schon darauf oder du bist kritisch und hoffst, dass uns allen ein bisschen Privatsphäre erhalten bleibte. Darauf müssen wir – denke ich – alle zusammen achten, so komfortabel diese Zukunftswelt auch aussehen mag.

In diesem Sinne – saucoole Grüße,

Dein Sebastian

Was musst Du als Networker können?

Im heutigen Artikel geht´s um was grundlegendes, nämlich die Frage, was Du als Networker eigentlich können musst, wenn Du vor hast, im Network Marketing zu starten.

Ausbildung zum Networker?

Die meisten, die im Network Marketing starten, haben vorher irgendetwas anderes gemacht. Sie waren Buchhalter oder Zahnarzt, gingen als Polizist auf Streife oder studierten sich durch die Weltgeschichte. Es fällt schnell auf, dass Networker nicht aus einem bestimmten Bereich kommen. Man könnte vielleicht denken, dass sie irgendwie aus dem Verkaufsbereich kommen, Versicherungsmakler oder ähnliches waren. In der Tat ist das nur ein Klischee.

Eine Ausbildung selbst gibt es nicht, zumindest nicht wirklich – es gibt viele Kurse, die im Internet angeboten werden, E-Books, etc., die verschiedene Erfolgswege aufzeigen. Aber eine einheitliche Ausbildung gibt es nicht.

Gibt es denn grundlegende Fähigkeiten, die man mitbringen sollte, um im Network zu erfolgreich durchzustarten? Wenn man darüber nachdenkt, fallen einem spontan ein paar Dinge ein, die praktisch auf der Hand liegen:

  • Verkaufen können
  • Fachwissen über das Angebot besitzen
  • kontaktfreudig sein
  • sich im Internet auskennen

Muss ich als Networker verkaufen können?

Gelernte, gute und erfahrene Verkäufer haben es einfacher – das will ich gar nicht bezweifeln. Dennoch wirst Du viele Menschen kennenlernen, die gar keine Verkäufer sind und auch gar nicht verkaufen, also zumindest nicht so, wie es ein Verkaufstrainer einfordern würde. Warum nicht?

Weil Du im Network Marketing im Beziehungsmarketing und im Empfehlungsmarketing aktiv bist. D.h. Du stützt deine Arbeit grundlegend auf zwei Säulen:

  1. Empfehlen
  2. Beziehungen knüpfen

Du bauste Kontakte zu anderen Menschen auf und du empfiehlst Dinge, die nützlich sind. That´s it! Ja, es ist so simpel. Das Wort “Verkauf” kommt hier überhaupt nicht vor. Du bequatscht niemanden, stehst nicht mit einem Tresen irgendwo im Supermarkt und nervst die ohnehin schon gestressten Kunden mit “Hey Sie da! Schauen Sie mal hier, was ich tolles für Sie habe! Ja! Sie! Kommen Sie doch mal! Schauen Sie doch mal! Hier!”

Das heißt, die Fähigkeit Kontakte zu knüpfen und Beziehungen aufzubauen, ist viel wichtiger. Ich komme darauf später noch einmal zu sprechen.

Fachwissen über das eigene Angebot besitzen

Viele denken ja, sie müssten ersteinmal alles, was sie da jetzt tun, bis ins kleinste Detail studiert haben, bevor sie überhaupt anfangen können. Wenn sie etwas empfehlen, dann müssen sie ja schließlich ALLES darüber wissen, wo es herkommt, wie es gebaut wurde, wer die Idee hatte, welche Farbe die Verpackung hat und wieso…und dann das Marketing – erstmal für 10.000 € Schulungen besuchen und dann kann man irgendwann anfangen. ;-)

NÖ!!!!

Bitte sofort vergessen. Ja, Du kannst und solltest dich fortbilden – ohne Frage. Aber um anzufangen, musst Du nur vom Produkt, deinem Angebot überzeugt sein. Das ist alles. Du musst zunächst mal nur wissen, wozu es gut ist, was du tust und was es möglichen Kunden bringt. Wenn Du das weisst, dann fällt es dir viel leichter, dein Angebot weiterzuempfehlen, denn du weisst, wozu es gut ist, WARUM sich Leute dafür interessieren sollten.

Kontaktfreudig sein

Muss ich ein absoluter Menschenfreund sein, eine gewinnende Persönlichkeit mit unwiderstehlichem Charisma? Nun…es mag helfen, aber es ist kein Muss. Es gibt große Networker, die eher schüchtern sind und ganz anders arbeiten, als einfach auf der Straße wildfremde Leute anzuquatschen.

Du kannst heute mit den Mitteln des Internet Marketing viel leichter Kontakte generieren, ohne überhaupt je mit diesen Kontakten zu sprechen. Nicht oder nur wenig sprechen und trotzdem steigen Leute bei dir ein und sind von deinem Angebot begeistert? Klingt widersinnig, aber ich habe darüber schon an anderer Stelle ausführlich geschrieben. Schau dir meinen Blogartikel über modernes Online Marketing an: Klicke hier.

Muss man sich als Networker im Internet auskennen?

Wenn Du nicht nur offline, sondern online dein Geschäft aufbauen willst, dann ist es wichtig, dass Du dich ein bisschen im Netz bewegen kannst. Du benötigst allerdings keine Programmierkenntnisse, keine HTML-Kenntnisse und Du musst auch – wenn Du z.B. einen Blog führen willst – keine Webseiten-/Design- oder andere Gestalltungsfähigkeiten mitbringen.

Gerade beim Thema Blogging gibt es inzwischen Plattformen, die dir viele Arbeitsschritte erleichtern, sei es dadurch, dass Schritte in Video-Tutorials ausführlich erklärt werden oder die Bedienoberfläche so einfach und selbsterklärend gestaltet ist, dass sie leicht zugänglich ist.

Ich kann mich an Zeiten erinnern, da brauchte man noch die Hilfe eines teuren Programmierers, um eine Webseite aufzusetzen. Heute kann man das mit wenigen Clicks selbst machen.

Nun…sind wir der Frage näher gekommen, was Du als Networker überhaupt können musst?

Wenn die aufgezeigten Punkte gar nicht so wichtig sind – worauf kommt es dann überhaupt an!?

Ziele und Einstellung

Entscheidend sind deine Zielsetzung und deine Einstellung. Du musst wissen, wo du hinwillst, was du erreichen willst. Dass muss klar definiert sein und du musst einen Plan haben, wie Du da hinkommen willst. Diesen Plan kannst Du dir selbst entwerfen. Ein Step-by-Step System, dem du folgen kannst. Es fällt dir dadurch am Anfang leichter, weiterzukommen, denn Du weißt, was Du zu tun hast, es gibt dir Orientierung

Als zweites ist deine Einstellung wichtig: Glaube ganz fest an deinen Erfolg, obwohl Du ihn noch nicht siehst. Das ist ein Kunststück für deinen Kopf, denn du musst hier partiell deinen Realismus ausschalten, denn du kannst deinen Erfolg zunächst nur mit deiner eigenen Vorstellungskraft sehen und das musst du täglich eintrainieren, um fokussiert zu bleiben.

Stelle dir jeden Tag, wann immer du einen ruhigen Moment hast, deine Ziele vor deinem geistigen Auge vor und erfasse sie mit allen Sinnen. (-> Mehr zum Thema Zielsetzung und Motivation).

In diesem Sinne – saucoole Grüße

Dein Sebastian